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Geschichte der indischen Litteratur v2.c15.2

Geschichte der indischen Litteratur v2.c15.2

Language
German

v2.c15.2

Seit dem Erscheinen der ersten Hälfte dieses Bandes sind sieben Jahre verflossen. Es ist in dieser Zeit manches auf dem Gebiete der buddhistischen Litteratur geleistet worden. Von allem Wichtigen, soweit ich davon Kenntnis erhielt¹), habe ich in den »Nachträgen und Verbesserungen« Gebrauch gemacht, ebenso wie von den wertvollen Besprechungen, die einzelne Forscher — J. Charpentier (WZKM 27, 1913, S. 85—96), H. Haas (Zeitschrift für Missionskunde und Religionswissenschaft 28, 1913, S. 111—123), P. E. Pavolini (GSAI 25, 1912, pp. 323—325), T. W. Rhys Davids (JRAS 1913, 479—483) und H. Kern (Ostasiatische Zeitschrift II, 1913/14, S. 471—481) — meinem Buche gewidmet haben. Etwas eingehender mußte ich mich (S. 357 ff.) mit den neuesten Arbeiten von R. O. Franke und mit der Kritik befassen, die derselbe Gelehrte meinem Buch gewidmet hat, da diese den Kern meiner Darstellung betreffen. Daß Franke mit seinen Anschauungen über die Person des Buddha und die historische Bedeutung des buddhistischen Schrifttums unter den zuständigen Forschern so ziemlich allein steht, wäre allerdings kein Grund, daß er nicht doch recht haben könnte. Aber ich hoffe gezeigt zu haben, daß weder der weitgehende Skeptizismus Frankes noch seine von der landläufigen Auffassung so sehr abweichende Betrachtung der Nikāyas so überzeugend sind, daß ich an dem, was ich über den Pālikanon gesagt habe, etwas Wesentliches zu ändern hätte.

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