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Geschichte der indischen Litteratur v2.c16.s1.45

Geschichte der indischen Litteratur v2.c16.s1.45

Language
German

v2.c16.s1.45

Mit diesen Vorbehalten und Einschränkungen können wir aber immerhin sagen, daß die Hauptmasse unseres Pāli Tipiṭaka im großen und ganzen von dem Māgadhikanon des dritten Jahrhunderts v. Chr. nicht allzu sehr verschieden sein dürfte. Dafür bürgen uns vor allem die Inschriften des Königs Ašoka. Nicht nur atmen diese Edikte denselben Geist wie gerade die ältesten Suttas in unserem Pālikanon, sondern es finden sich in ihnen auch sprachliche Anklänge an Texte unseres Kanons und Zitate, die sich nur wenig abweichend auch in unseren Texten nachweisen lassen³). Aber noch mehr. In dem Edikt von Bairāt (oder Bhabra) aus dem Jahre 249 v. Chr. sagt der König zu den Mönchen von Magadha: »Alles, was Buddha der Herr gesprochen