Geschichte der indischen Litteratur v2.c16.s2.30
Geschichte der indischen Litteratur v2.c16.s2.30
- Language
- German
v2.c16.s2.30
Das Geld ist bald alle, und um etwas zu verdienen, meldet er sich in einer Stadt, wo er hört, daß die Frau eines reichen Kaufherrn schwerkrank ist, als Arzt. Jīvaka gibt ihr etwas Butterschmalz in die Nase, dieses kommt ihr in den Mund und sie spuckt es aus, worauf sie die Magd auffordert, das Schmalz aufzubewahren. Schon ist Jīvaka um sein Honorar besorgt, da er die Frau für geizig hält. Diese beruhigt ihn aber; sie ist nur eine tüchtige Hausfrau, — das Schmalz könne von den Dienstboten noch als Schmiere oder für die Lampe benützt werden. Sie wird gesund und belohnt den Arzt mit 4000 Gulden; auch ihr Sohn, ihre Schwiegertochter und ihr Gemahl geben ihm je