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Geschichte der indischen Litteratur v2.c16.s3.t2.32

Geschichte der indischen Litteratur v2.c16.s3.t2.32

Language
German

v2.c16.s3.t2.32

Der ehrwürdige Sāriputta sitzt in einer Mondscheinnacht mit frischgeschorenem Haupte im Freien, der Meditation ergeben. Da macht sich ein Yakṣa, ein Riesendämon, den Spaß, ihm einen Schlag auf den Kopf zu versetzen. »Mit einem solchen Schlag aber könnte man einen sieben oder achthalb Ellen hohen Elefanten niederschlagen oder einen großen Berggipfel zerschmettern.« Kaum hat er den Schlag getan, so sinkt er mit dem Rufe »Ich brenne, ich brenne« in die Hölle hinab. Das alles sieht der ehrwürdige Moggallāna mit seinem übermenschlichen Auge und eilt zu Sāriputta, um sich nach dessen Befinden zu erkundigen. »Geht es dir erträglich, Freund, befindest du dich wohl, hast du keine Schmerzen?« fragt er, und Sāriputta antwortet, es gehe ihm ganz gut, nur habe er ein wenig Kopfschmerzen. Darüber drückt der Freund sein bewunderndes Erstaunen aus, worauf Sāriputta seinerseits seiner Verwunderung darüber Ausdruck gibt, daß Moggallāna vermöge seiner Wunderkraft den Riesendämon gesehen habe, während er selbst nicht einmal einen »Staubkörnchengeist« gesehen. Dieses wundervolle Gespräch hört der Buddha mit seinem übermenschlichen Gehör und gibt den »begeisterten Ausspruch« von sich (IV, 4):

Cites (1)