Geschichte der indischen Litteratur v2.c16.s5.39
Geschichte der indischen Litteratur v2.c16.s5.39
- Language
- German
v2.c16.s5.39
Der erste Abschnitt schließt sich unmittelbar an den Buddhaveṁsa und das Cariyāpiṭaka an und ist im wesentlichen nichts anderes als ein Kommentar zu einem Auszug aus diesen beiden Texten. Vollständig aufgenommen ist nur die Erzählung von Sumedha aus dem II. Kapitel des Buddhavaṁsa. Wie der künftige Buddha vor ungezählten Äonen als Sumedha dem damaligen Buddha Dīpaṅkara huldigt und den Entschluß faßt, die zehn »Vollkommenheiten« zu erreichen, um der Buddhaschaft würdig zu werden, haben wir gesehen³). Nachdem er diesen Entschluß gefaßt, strebte er in unzähligen Wiedergeburten immer wieder nach Erfüllung dieser höchsten »Vollkommenheiten« — von ihnen erzählt das Cariyāpiṭaka, das der Verfasser der Nidānakathā hier zitiert⁴) —, bis er schließlich in seinem Dasein als Vessantara durch seine maßlose aufopferungsvolle Freigebigkeit den Gipfelpunkt der Vollkommenheit erreicht hat und dann im Himmel der Tusitagötter wiedergeboren wird.
Cites (2)
- Buddhavaṃsa — Pāli
- Cariyāpiṭaka — Pāli