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Geschichte der indischen Litteratur v2.c16.s5.42

Geschichte der indischen Litteratur v2.c16.s5.42

Language
German

v2.c16.s5.42

Während im ersten Abschnitt die Prosa durch die Buddhavamsa- und Cariyāpiṭaka-Verse fortwährend unterbrochen wird, enthalten die beiden folgenden Abschnitte nur einige gelegentliche Verszitate. Der zweite Abschnitt beginnt mit dem »Buddha-Aufruhr« im Himmel. Die Tusitagötter bestürmen den Bodhisatta, er möge zum Heile der Welt auf der Erde wiedergeboren werden, wozu er sich nach reiflicher Überlegung entschließt. Es folgen dann die bekannten Legenden von der Empfängnis des Bodhisatta, der als weißer Elefant in den Schoß der träumenden Königin Māyā einzudringen scheint, von dessen wunderbarer Geburt im Lumbinīhain¹), von der Begrüßung des neugeborenen Kindleins und der Prophezeiung über seine künftige Größe durch den Seher Asita, von den Wundern der Kindheit und des Knabenalters, von den vier Begegnungen des Prinzen, durch die er Alter, Krankheit, Tod und Weltentsagung kennen lernt, von der Nachtszene im Frauensaal, die in ihm den Entschluß zur Reife bringt, der Welt zu entsagen, von der mit zahlreichen Wundern und der Mithilfe der Götter vollzogenen Flucht aus dem Palaste und dem Übertritt in den Stand des Bettelmönchs, von seiner großen Askese, von dem unter zahlreichen Wundern zubereiteten Milchreis der Sujātā, durch den der vom langen Fasten erschöpfte Bodhisatta neue Kräfte gewinnt, von der Meditation unter dem Bodhibaum und den Angriffen des Māra und endlich der Erlangung der Bodhi, der höchsten Erkenntnis, die von zahlreichen Wundererscheinungen begleitet ist.

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