Geschichte der indischen Litteratur v2.c16.s5.68
Geschichte der indischen Litteratur v2.c16.s5.68
- Language
- German
v2.c16.s5.68
Ein Kaufmann geht mit einem Esel von Benares nach Taxila, um Töpferwaren zu verkaufen. Während der Mann seine Waren verkauft, weidet der Esel außerhalb der Stadt. Dort unterhält er sich mit einer Eselin, die ihn sehr bedauert, daß er so schwere Lasten viele Meilen weit schleppen müsse und nicht einmal jemand habe, der ihm, wenn er heimgekehrt, Beine und Rücken streicheln würde. Durch diese Reden wird der Esel störrisch und weigert sich, nach Benares zurückzukehren. Auch die Drohung mit der Peitsche nützt nichts. Endlich bemerkt sein Herr die Eselin und errät, daß diese an der Widerspenstigkeit des Esels schuld ist, und er beschließt, ihn durch das ewig Weibliche kirre zu machen. Er verspricht ihm eine schöne Eselin zur Frau zu geben. Hocherfreut trabt nun der Esel willig heim.