Pramāṇa · Search · About · API

Geschichte der indischen Litteratur v2.c16.s5.82

Geschichte der indischen Litteratur v2.c16.s5.82

Language
German

v2.c16.s5.82

² Die Geschichte findet sich bei den Buddhisten auch im Dhammapadakommentar, s. E. Hardy im JRAS 1898, 741 ff.; bei den Jainas im Campakaśreṣṭhikathānaka (A. Weber in SBA 1883, p. 567 ff.) und im Kathākośa (translated by C. H. Tawney, London 1895, p. 169 ff.); auch in dem brahmanischen Jaiminibhārata, s. Weber in den Monatsber. der Berliner Akademie 1869, S. 14 ff., der bereits auf die zahlreichen Parallelen in der Märchenlitteratur des Morgenlandes und des Abendlandes hingewiesen hat, wo allerdings häufig nur eines der beiden Motive, die hier vereinigt sind, vorkommt, entweder nur das vom Glückskind und dem vertauschten Uriasbrief (so in der Sage von der Geburt Heinrichs III. in Grimm, Deutsche Sagen II, Nr. 480 und Gesta Romanorum, Kap. 20 und in Grimms »Kinder- und Hausmärchen« 29) oder nur das Fridolinmotiv (»Gang nach dem Eisenhammer« und dessen französische Quelle). Auch im indischen Kathāsaritsāgara (XX, 194 ff.) findet sich nur das zweite Motiv. Vgl. auch Benfey, Pantschatantra I, 321; E. Kuhn in Byzantin. Zeitschr. IV, 242 ff. Die buddhistische Erzählung in chinesischer Version bei Chavannes, Cinq cents contes et apologues, t. I, Nr. 45.

Cites (3)