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Geschichte der indischen Litteratur v2.c16.s7.23

Geschichte der indischen Litteratur v2.c16.s7.23

Language
German

v2.c16.s7.23

Zu den Wundern Christi hat man zwei Parallelen im Jātaka-buch gefunden. Wie Jesus mit fünf Broten und zwei Fischen 5000 Männer speist, so werden in einem Jātaka durch einen sich von selbst vermehrenden Kuchen 500 Mönche gespeist³). Und so wie Petrus auf dem Wasser wandelt und unterzusinken beginnt, sobald sein Glaube wankend wird, so schreitet in einem anderen Jātaka ein gläubiger Laie über den Fluß dahin, solange er frohen Sinnes des Buddha gedenkt, und beginnt zu sinken, sobald dieses frohe Buddha-Gedenken beim Anblick der Wogen nachläßt⁴). Diese beiden Wundergeschichten finden sich aber nur in den »Gegenwartsgeschichten« des Jātakakommentars, und es ist bei deren später Entstehungszeit nicht ausgeschlossen, daß sie ursprünglich dem Christentum angehören.

Cites (1)