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Geschichte der indischen Litteratur v2.c16.s8.t2.19

Geschichte der indischen Litteratur v2.c16.s8.t2.19

Language
German

v2.c16.s8.t2.19

Von großem Interesse für die Geschichte des indischen Sektenwesens sind die Berichte über die Schismen in den Kommentaren des Haribhadra zum Āvassaya und des Šāntisūri zum Uttarajjhayaṇa¹). Wenn hier in einem dieser Berichte ein Wandermönch auftritt, der um sein Gewand einen kupfernen Draht gebunden hat und mit dem Ast eines Jambubaumes herumläuft und dies damit begründet, daß ihm infolge der Fülle seines Wissens das Kleid bersten könnte, und daß er in der ganzen Jambuweltinsel (d. h. in ganz Indien) nicht seinesgleichen habe, so erinnert uns das an ähnliche Bilder aus dem Leben indischer Sophisten in den Upaniṣads und in buddhistischen Texten.

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