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Geschichte der indischen Litteratur v2.c16.s8.t2.47

Geschichte der indischen Litteratur v2.c16.s8.t2.47

Language
German

v2.c16.s8.t2.47

Eine reiche Fundgrube von Erzählungen, die zum Teil auch der Weltlitteratur angehören, findet sich im Kathākośa, der »Schatzkammer der Erzählungen«, von einem unbekannten Kompilator zusammengestellt²). Die Sprache der Erzählungen ist schlechtes Sanskrit mit Versen in Prākrit. Die jinistische Tendenz ist überall stark hervorgehoben. Eine Seefahrergeschichte voll wunderbarer Abenteuer ist z. B. in eine fromme Legende umgewandelt. Die letzte Geschichte des Buches von Nala und Davadantī ist eine seltsame jinistische Verballhornung und Erweiterung der Nala-Episode des Mahābhārata. Manche Geschichten sind durch ihre Tendenz geradezu albern und geschmacklos. Aber daneben finden sich auch manche reizende Märchen, wie z. B. das von dem Mädchen Gartenschön:

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