Geschichte der indischen Litteratur v2.c16.s8.t2.92
Geschichte der indischen Litteratur v2.c16.s8.t2.92
- Language
- German
v2.c16.s8.t2.92
Die Stadt »Ohne Anfang und ohne Ende«, in der die Geschichte sich abspielt, ist der unendliche Saṃsāra. Der Bettler »Tugendlos«, der von großer Verblendung geschlagen und von allem möglichen Unglück heimgesucht ist, das ist meine Seele. Die Topfscherbe, in der er seine Almosen sammelt, ist das Behältnis der Tugenden und Fehler des Lebens der Seele, die Dummköpfe sind die Ketzer, der Schmerz ist die Sündhaftigkeit des Geistes, die Krankheiten sind die Leidenschaften usw. Der König »Feststehend« ist der allwissende Herr Jina. Sein Palast ist die Lehre des Jina. Der Türsteher ist, wie sein Name besagt, »der Auflöser des eigenen Karman«. Die Fürsten sind die Lehrer, die Minister die Nebenlehrer. Der Koch »Religionserkenntniserwecker« ist der ehrwürdige Meister (sūri), der mich zur Erkenntnis erweckt hat usw.