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Geschichte der indischen Litteratur v3.c21.s2.48

Geschichte der indischen Litteratur v3.c21.s2.48

Language
German

v3.c21.s2.48

Als das beste aller Schmuckmittel wird von Daṇḍin die Hyperbel (atiśayokti) bezeichnet. Sehr beliebt ist bei allen Kunstdichtern der Šleṣa, d. h. das Wortspiel oder die Doppelsinnigkeit. »Der Šleṣa erhöht zumeist die Schönheit in allen verblümten Reden (vakrokti)«, sagt Daṇḍin (II, 363). Es wird z. B. in einem panegyrischen Vers der König mit dem Mond verglichen, indem es heißt: »Jener *zum Glück gelangte* [aufgegangene], *schöne* [liebliche], *im Umkreis seines Reiches beliebte* [rotscheibige] König [Mond] bezaubert die Herzen *der Untertanen* [der Menschen] durch seine milden *Steuern* [Strahlen]«²).

Cites (1)