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Geschichte der indischen Litteratur v3.c21.s8.39

Geschichte der indischen Litteratur v3.c21.s8.39

Language
German

v3.c21.s8.39

² Peterson (Kādambarī Ed., Introd. p. 74 ff.) vertritt die Ansicht, daß Hāla die Strophen der Sattasaī überhaupt selbst gedichtet hat. In den in späteren Jahrhunderten geschriebenen Kommentaren wird die Sattasaī ganz als Anthologie behandelt und die Namen der Verfasser der einzelnen Strophen angegeben. Doch weichen die Handschriften in bezug auf diese Namen sehr voneinander ab; die meisten geben nur für den Anfang des Werkes einige Namen und hören dann auf. Die Kommentare der Vulgata geben 112, Bhuvanapāla 384 Namen. In der Km.-Ausgabe sind in der gāthānukramaṇikā auch die Namen der angeblichen Verfasser gegeben, doch fehlt bei vielen der Name, und oft wird Hāla selbst als Verfasser genannt. Meiner Ansicht nach ist auf diese Namen gar nichts zu geben. Andrer Meinung ist Pischel (Grammatik der Prakrit-Sprachen § 13), der aus den gegebenen Namen der Dichter und Dichterinnen schließt, »daß die Sattasaī eine sehr reiche Litteratur in Prākrit voraussetzt, an der auch Frauen beteiligt waren«.