Geschichte der indischen Litteratur v3.c21.s8.55
Geschichte der indischen Litteratur v3.c21.s8.55
- Language
- German
v3.c21.s8.55
»Ich bitte dich, mein Kind, wirf keinen Seitenblick auf mich!
Dem Pfeil mit Widerhaken gleich dringt er ins Herz und tötet.«
»Und wenn auch der Geliebte mir viel Böses tut,
Bring' mir ihn doch herbei. Wird auch das Haus verbrannt
Vom Feuer, — entbehren kann man doch das Feuer nicht.«
»Daß mein Geliebter mir getötet ward
Im Kampf als Held, das mußte wohl so sein.
Geschämt ja hätt' ich vor den Mädchen mich,
O Schwester, wär' besiegt er heimgekehrt.«
»Vyāsa sagt's, der große Weise, und es sagen's
Alle heil'gen Bücher: In des Ganges heil'gen
Fluten baden täglich die, die zu den Füßen
Ihrer Mütter sich in tiefster Demut neigen.«