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Geschichte der indischen Litteratur v3.c22.s2.55

Geschichte der indischen Litteratur v3.c22.s2.55

Language
German

v3.c22.s2.55

³ Es ist natürlich auch möglich, daß es mehrere Autoren gegeben hat, die Vararuci hießen. So kann ja der Verfasser des Prākṛtaprakāśa Vararuci geheißen haben, und derselbe kann (s. Liebich, Zur Einführung in die ind. einheim. Sprachwissenschaft I, S. 11 ff.) auch der Verfasser des IV. Buches des Kātantra und des Liṅgānuśāsana sein. Wenn aber Vararuci in manchen Handschriften des Puṣpasūtra als dessen Verfasser genannt wird (s. R. Simon, Das Puṣpasūtra, S. 495), wenn ihm ein Kommentar zum Taittirīya-Prātiśākhya zugeschrieben und er als Verfasser eines alten Lexikons genannt wird (s. Weber, LG 113, 244; Zachariae, Wörterbücher, S. 6, 26, 38), wenn er als Urheber einer Rezension der Siṃhāsanadvātriṃśikā gilt (s. oben S. 337), so wird in diesen Fällen der Name Vararuci schwerlich mehr als ein schöner Aufputz sein.

Cites (6)