Geschichte der indischen Litteratur v3.c22.s2.56
Geschichte der indischen Litteratur v3.c22.s2.56
- Language
- German
v3.c22.s2.56
⁴ Mit dem Kommentar des Nārāyaṇa herausgegeben von Gaṇapati Śāstrī in TSS Nr. 33, 1913. Da ein Vārarucaṃ kāvyam, »ein episches Gedicht von Vararuci«, im Mahābhāṣya erwähnt wird und Rājaśekhara den Namen in einer Liste hervorragender Dichter anführt und ihm ein Werk Kaṇṭhābharaṇa (»Kehlenschmuck«) zuschreibt, hat es vielleicht auch einen Dichter Vararuci wirklich gegeben. Aśvaghoṣa im Sūtrālaṃkāra (trad. par É. Huber, p. 88) erwähnt Vararuci als Dichter von sechs Strophen zur Verherrlichung des Königs Nanda und als dessen Minister, nicht aber als Grammatiker (wie Liebich, Zur Einführung in die ind. einheim. Sprachwissenschaft I, S. 11, irrtümlich angibt). Vgl. auch Pischel, Grammatik der Prakrit-Sprachen (Grundriß I, 8) S. 33 f. und S. Lévi, JA 1908, s. 10, t. XII, p. 85 f.
Cites (2)
- Kaṇṭhābharaṇa — Vararuci, Sanskrit
- Vārarucaṃ Kāvyam — Vararuci, Sanskrit