Geschichte der indischen Litteratur v3.c22.s5.65
Geschichte der indischen Litteratur v3.c22.s5.65
- Language
- German
v3.c22.s5.65
¹ Die Verwechslung von ē und ī ist eine Eigentümlichkeit des hellenistischen Griechisch, die nicht erst im 2. Jahrhundert n. Chr. (s. Jolly, Recht und Sitte, S. 23) beginnt, sondern schon viel früher (s. K. Brugmann, Griechische Grammatik, 4. Aufl., herausgegeben von A. Thumb, München 1913, §§ 9 und 11; Keith, JRAS 1915, 504 f.) Aber wenn auch römische Goldmünzen in der Zeit zwischen Augustus und Nero reichlich nach Indien kamen und schon im 1. Jahrhundert n. Chr. dort heimisch waren (s. E. J. Rapson, Indian Coins, Grundriß II, 3 B, 1898, pp. 4, 17 ff., 25, 35; R. Sewell, JRAS 1904, 591 ff.), so ist doch das indische Wort dīnāra erst auf Gupta-Inschriften von 400 n. Chr. an bezeugt (s. Sewell a. a. O., p. 616).