Geschichte der indischen Litteratur v3.c22.s8.38
Geschichte der indischen Litteratur v3.c22.s8.38
- Language
- German
v3.c22.s8.38
³ In beiden Werken nennt sich allerdings der Verfasser Vāgbhaṭa, Sohn des Siṃhagupta, und seinen Großvater Vāgbhaṭa, dessen Lehrer Avalokita hieß. Eine Handschrift der Aṣṭāṅgahṛdayasaṃhitā (Jolly, Sanskrit-Handschriften, München, S. 50) nennt Vāgbhaṭa den Sohn des mahāvaidyapatiśrī-Nṛsiṃhagupta. In anderen Handschriften heißt der Verfasser Bāhaṭa, Sohn des Saṃghagupta. Am Schluß des Aṣṭāṅgasaṃgraha wird gesagt, daß der Verfasser »den Namen Vāgbhaṭa nach seinem Großvater, einem ausgezeichneten Arzt, erhalten, unter einem Lehrer mit dem buddhistischen Namen Avalokita und unter seinem eigenen Vater, Siṃhagupta, studiert habe und im Indusgebiet geboren sei« (Jolly, Medicin, S. 8). S. auch Jolly, ZDMG 54, 1900, 260 ff., und P. Cordier, JA 1901, s. 9, t. XVIII, 147 ff. Cordier hält die beiden Werke für zwei Rezensionen eines Textes.
Cites (2)
- Aṣṭāṅgahṛdayasaṃhitā — Vāgbhaṭa, Sanskrit
- Aṣṭāṅgasaṃgraha — Vāgbhaṭa, Sanskrit