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Geschichte der indischen Litteratur v3.c24.s2.2

Geschichte der indischen Litteratur v3.c24.s2.2

Language
German

v3.c24.s2.2

**Zu S. 10 (363).** Grierson, The Home of Literary Pāli (Bhandarkar Com. Vol., p. 117 ff.), schließt sich der Ansicht von Windisch an, daß das Pāli eine Mischsprache sei, deren Grundlage Māgadhī bildete. Übereinstimmend mit Sten Konow (ZDMG 64, 1910, 114 ff.) findet er eine große Ähnlichkeit zwischen Pāli und dem Paiśācī-Dialekt, der wahrscheinlich der Lokaldialekt von Kekaya und dem östlichen Gandhāra war. Kekaya, besonders Takṣaśilā, war zur Zeit des Buddha durch seine Gelehrsamkeit berühmt. Daraus schließt Grierson, daß Pāli die litterarische Form der Māgadhī ist, die damals in Indien als κοινή gebraucht und namentlich in Takṣaśilā (Taxila) als Unterrichtssprache verwendet wurde.