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Geschichte der indischen Litteratur v3.c24.s3.42

Geschichte der indischen Litteratur v3.c24.s3.42

Language
German

v3.c24.s3.42

**Zu S. 185 f.** Daß die 13 anonym überlieferten Dramen dem Bhāsa zuzuschreiben seien, ist von Bhaṭṭanātha Svāmin (Ind. Ant. 45, 1916, 189 ff.) und L. D. Barnett (BSOS I, 3, 1920, p. 35 ff.) bestritten worden. Beide haben beachtenswerte Argumente vorgebracht, aber meines Erachtens über das Ziel geschossen. Gegen Barnett hat A. Banerji-Śāstrī, JRAS 1921, p. 367 ff., die Verfasserschaft des Bhāsa verteidigt, worauf Barnett, ebenda p. 587 ff., erwidert hat. Die sprachlichen und metrischen Untersuchungen von V. S. Sukthankar, Studies in Bhāsa, JAOS 40, 1920, 248 ff.; 41, 1921, 1 ff., und von Wilhelm Printz, Bhāsa’s Prākrit, Frankfurt a. M. 1921 (im Selbstverlag), machen die Annahme, daß die Stücke einen Verfasser haben und daß dieser älter als Kālidāsa ist, in hohem Grade wahrscheinlich. Sie erhöhen somit die Wahrscheinlichkeit der Hypothese, daß sie Dramen des Bhāsa sind. Was zugunsten dieser Hypothese zu sagen ist, trotzdem gewisse Bedenken gegen sie nicht unterdrückt werden können, habe ich in einer Abhandlung »Der indische Dramendichter Bhāsa« (Ostasiat. Zeitschrift IX, 1922, S. 282 ff.) zu zeigen versucht. S. auch Konow, Ind. Ant. 49, 1920, 233 f., und F. W. Thomas, JRAS 1922, 79 ff.