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Der Jainismus: Eine indische Erlosungsreligion c10.s2.t2.4

Der Jainismus: Eine indische Erlösungsreligion c10.s2.t2.4

Language
German

c10.s2.t2.4

Die Pânjrâpols nehmen Tiere der verschiedensten Art auf. Das Tierhospital von Ahmedâbâd enthielt z. B. Anfang 1875: 265 Kühe und Ochsen, 130 Büffel, 5 blinde Kälber, 894 Ziegen, 20 Pferde, 7 Katzen, 2 Affen, 274 Hühner, 290 Enten, 2000 Tauben, 50 Papageien, 25 Sperlinge, 5 Gabelweihe und 33 andere Vögel. Die Tiere wurden entweder von ihren Besitzern im Asyl eingeliefert oder gekauft. Letzteres geschieht häufig durch Privatpersonen, die ein gutes Werk tun wollen, indem sie das Schlachten von Tieren verhüten. Bei Tiermärkten erscheint auch zuweilen ein Beamter der Pânjrâpols, um nach Maßgabe der vorhandenen Mittel Vierfüßler vor dem Tode zu retten. Die Tiere werden zumeist im Heim verpflegt, für die Rinder stehen Weideplätze zur Verfügung. Tiere, die im Pânjrâpol geboren werden, werden gewöhnlich nicht verkauft, sondern zum Besten des Heims verwendet. Die Kadaver von Tieren, die im Asyl sterben, werden zumeist Dheds überlassen oder verkauft; diese Abdecker tragen sie fort und verscharren sie, nachdem sie ihnen die Häute abgezogen haben.