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Der Jainismus: Eine indische Erlosungsreligion c13.23

Der Jainismus: Eine indische Erlösungsreligion c13.23

Language
German

c13.23

Tafel 20. Miniaturen aus der im Staatlichen Museum für Völkerkunde in Berlin befindlichen Handschrift des „Jinacaritra“ (IC 23 647). Die Vorlagen wurden von Frau Marg. Hüttemann gezeichnet und von Wilhelm Hüttemann in seinem Aufsatz „Miniaturen zum Jinacaritra“ (Baessler Archiv IV, Heft 2, p. 47 ff.) veröffentlicht und beschrieben.
1. Harinaigamaishî überträgt den Embryo Mahâvîras in den Schoß der Trishalâ (vgl. S. 297).
2. Oben: Der Tirthankara Arishtanemi (kenntlich an seinem an der Thronleiste angebrachten Wappen, der Muschel) in der Mondsichel (Symbol der Erlösung, vgl. S. 383). Unten: Ein Tirthankara im Samavasarana (vgl. S. 251 und Tafel 8 und 16).
3. Die 8 Glückszeichen (Mangala, S. 384). Im Zentrum des ganzen Bildes steht der Wasserkrug, in der obersten Reihe links (vom Beschauer) der Spiegel, rechts der Thron; im mittleren Felde links die Puderdose, rechts die beiden Fische, im untersten Fach nebeneinander die drei Diagramme: Shrîvatsa (in ornamentaler Form zu einem von einer Lotusblume ausgefüllten Achteck ausgestaltet), Svastika und Nandyâvarta.