Der Jainismus: Eine indische Erlosungsreligion c9.s5.t2.23
Der Jainismus: Eine indische Erlösungsreligion c9.s5.t2.23
- Language
- German
c9.s5.t2.23
Im „gut-schlechten“ Zeitalter Sushama-duhshamâ, das 2 Kotikotis von Sâgaropamas währte, erreichten die Menschen zu Beginn eine Höhe von 1 Gavyûti und lebten 1 Palyopama lang. Sie genossen einen Tag um den anderen die Früchte des Kalpabaums, und die Kinder wurden 79 Tage alt, bis sie erwachsen waren. In der ersten Zeit wurden die Seelen der Verstorbenen noch wie in den beiden vorhergehenden Zeitaltern nur im Götterhimmel wiedergeboren, später kamen sie in allen vier Daseinsstufen zu neuem Leben. Die Wunschbäume begannen zu schwinden und spendeten nicht mehr so reichlich ihre Gaben. Auch die Tugend der Menschen ließ nach, und Gier und Leidenschaft begannen sich zu regen. Die allgemeine Verschlechterung der Sitten machte die Aufstellung von Gesetzen erforderlich. Als daher von dem Zeitalter nur noch 1/2 Palyopama übrig war, traten der Reihe nach sieben Patriarchen (Kulakara) auf und gaben der Menschheit Vorschriften über ihr Handeln. Die Kulakaras hießen: Vimalavâhana, Cakshushmân, Yashasvî, Abhicandra, Prasenajit, Marudeva und Nâbhi.