Die Religion des Veda c7.s1.16
Die Religion des Veda c7.s1.16
- Language
- German
c7.s1.16
Die oft erwähnte Dreizahl von Agnis Formen oder Geburten² wird nicht immer genau in derselben Weise verstanden. Besonders deutlich ist die Beziehung auf Himmel, Wasser, Reibhölzer in der folgenden Stelle: „Vom Himmel her ward Agni zuerst, von uns zum zweiten ward Jātavedas³ geboren; zum dritten in den Wassern ...“ (X, 45, 1). Ein anderes Mal heißt es: „Drei Ursprünge von ihm hegen sie: im Meer den einen, am Himmel den einen, und in den Wassern“ (I, 95, 3) — sonderbar, daß hier Meer und Wasser unterschieden werden und von Agnis Erzeugung durch Menschenhand überhaupt nicht die Rede ist⁴). Ich führe noch einige Stellen an, die ohne auf eine bestimmte Zahl Gewicht zu legen von verschiedenen Geburten oder Formen des Agni sprechen. „Du, Agni, der Flammende, wirst von den Himmeln her, du von den Wassern, du aus dem Stein, du aus den Wäldern, du aus den Pflanzen, du, Herr der Männer, wirst als der Männer Besitz in Glanz geboren.“ „Der Wasser Sproß, der Wälder Sproß, des Stehenden Sproß, des Beweglichen Sproß; selbst im Stein (verehrt man) ihn, in der (menschlichen?) Wohnung; wie der Gauen Gauherr (?), der Unsterbliche, Weisheitsvolle.“ „Agni, dein Glanz, der am Himmel und auf der Erde ist, der in den Pflanzen, den Wassern ist, Anbetungswürdiger, mit dem du die weite Luft umspannt hast . . .“ ¹).
Cites (1)
- Ṛgvedasaṃhitā — Sanskrit