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Die Religion des Veda c7.s2.93

Die Religion des Veda c7.s2.93

Language
German

c7.s2.93

² Hier schließt an einigen Stellen die Erzählung vom Roß Etaśa an. Sie ist vielfach dunkel. Ohne auf alle Einzelheiten und Varianten einzugehen, stelle ich die Hauptzüge versuchsweise etwa wie folgt her. Während die Sonne mit ihren goldgelben Stuten (Harit) fährt, treibt Indra zugleich mit den Rossen des Windes auch den Etaśa an, der eigentlich dem Sonnengott gehört: zwischen Etaśa und den Harit scheint Rivalität obzuwalten. Indra schlägt ein Rad des Sonnenwagens ab und hemmt so den Lauf der Harit. Etaśa — als treuer Höriger. der er schließlich ist, des Sonnengottes? — bringt diesem das Rad wieder und setzt es an seinen Wagen an. Aber die Harit hat er bei dieser Fahrt überwunden. Vgl. namentlich Geldner, Ved. Stud. II, 161 ff., Hillebrandt, V. M. III, 278 ff., meine Noten zu Ṛv. II, 19, 5; VIII, 1, 11.

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