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Die Religion des Veda c7.s3.1

Die Religion des Veda c7.s3.1

Language
German

c7.s3.1

Wir kommen zu einem Götterkreis, der in sich ebenso fest zusammenhängt wie er sich von den übrigen Gottheiten scharf abhebt. Es sind Götter, bei denen nicht wie bei Indra bestimmte Taten, mächtige durch sie bewirkte Katastrophen des Weltlebens im Vordergrund stehen, sondern der große gleichmäßige Charakter ihres Daseins und steten Wirkens: wo dann freilich die Vorstellung nicht ausbleibt, daß die Ordnungen, in denen und nach denen sie walten, auch von ihnen gesetzt sind. Zwei große Götter, Mitra-Varuṇa, untereinander eng verbunden, stehen an der Spitze der Ādityas, einer von ihnen ein allergrößter, Varuṇa. Die Gesamtzahl der Ādityas ist nach der ältesten Vorstellung höchst wahrscheinlich sieben²), aber nirgends zählt der Ṛgveda die sieben Namen auf. Wenn es allenfalls möglich ist, Namenreihen, die sich an verschiedenen Stellen finden, zu einer Liste von sieben zu kombinieren,