Die Religion des Veda c7.s5.1
Die Religion des Veda c7.s5.1
- Language
- German
c7.s5.1
Der Inhalt der ṛgvedischen Rudralieder ist durchweg die Angst vor den Geschossen des furchtbaren Bogenschützen, die Bitte, daß er Mensch und Vieh mit Seuche und Sterben verschone, seine wunderbaren Heilmittel spende. „Preise den ruhmreichen, den jungen auf seinem Thron, dessen Angriff ist wie eines furchtbaren Tieres, den gewaltigen. Erbarme dich des Sängers, Rudra, der dich preist. Laß deine Heerscharen einen anderen als uns niederstrecken. Vorbei fliege an uns Rudras Waffe, vorbei gehe des Ungestümen großer Zorn. Spanne deine starken Bögen ab für unsere freigebigen Freunde. Gnadenreicher! Erbarme dich über Kinder und Kindeskinder“ (II, 33, 11. 14). „Des Himmels roten Eber, ihn, dessen Haar zur Muschel gewunden ist, die ungestüme Gestalt rufen wir huldigend. Er, der die besten Arzneien in der Hand trägt, möge uns Schutz, Schirm, Rettung verleihen ... Schlage uns nicht, Rudra, nicht Groß noch Klein, nicht den Wachsenden noch den Erwachsenen, nicht Vater noch Mutter noch unseren lieben Leib“ (I, 114, 5. 7).
Linked texts (1)
- Ṛgvedasaṃhitā — Sanskrit