Die Religion des Veda c7.s6.3
Die Religion des Veda c7.s6.3
- Language
- German
c7.s6.3
Die Maruts, Indras Genossen beim Vṛtrasieg, sind Söhne des Rudra¹ und der Kuh Pṛśni, „der Bunten,“ in der die bunte Sturmwolke zu sehen immerhin ein Wagnis bleibt². Sie werden als eine Schar schön geschmückter Jünglinge beschrieben, die in prunkvollem Aufzug, mit funkelnden Speeren, Goldschmuck auf der Brust tragend, auf ihren Wagen, gezogen von gefleckten Stuten oder Antilopen, herangefahren kommen. Stürme, Regengüsse, Blitze umgeben ihren Zug. „Die Winde haben sie als Rosse an die Deichsel gespannt; ihren Schweiß haben die Rudrasöhne zu Regen gemacht“ (V, 58, 7). Vom Meer lassen sie den Regen sich aufmachen und zur Erde strömen; sie erschüttern Erde und Berge; die Wälder beugen sich aus Furcht vor den einherziehenden; sie schaffen Finsternis am hellen Tag, wenn sie die Erde mit Parjanyas Güssen überschwemmen.
Linked texts (1)
- Ṛgvedasaṃhitā — Sanskrit