Die Religion des Veda c7.s6.66
Die Religion des Veda c7.s6.66
- Language
- German
c7.s6.66
Man hat in den Ṛbhus Genien der drei Jahreszeiten sehen wollen die zwölf Tage, die sie schlafen, sollen die Zwölfnächte um das Wintersolstiz sein, in denen der Jahreslauf gleichsam ruht¹). Dann läge es nicht fern, bei der Zerlegung des einen Bechers in vier etwa — Liebhabern lunarischer Mythen besonders naheliegend —, an die vier Mondphasen zu denken²). Deutungen dieser Art dürfen nur als Vermutungen ungewissester Art hingenommen werden; die kurzen Andeutungen, in denen die Lieder von den Erlebnissen der Ṛbhus sprechen, geben zu einem einigermaßen sicheren Urteil keine hinreichende Unterlage. Schwerlich auch befindet man sich auf gangbarerem Wege, wenn man, entsprechend den Äußerungen über die ihnen gewährte Unsterblichkeit, in euhemeristischem Sinn vergötterte Menschen in ihnen zu erkennen unternimmt. —