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Die Religion des Veda c7.s6.83

Die Religion des Veda c7.s6.83

Language
German

c7.s6.83

von diesen wie von den Apsaras (Wassernymphen) wird weiter unten (S. 247. 254 ff.) näher zu sprechen sein¹). — Es folgen vier Göttinnen, die es mit der Fruchtbarkeit der Fortpflanzung zu tun haben: Rākā, Sinīvalī, Kuhū und Anumati²). Die jüngeren vedischen Texte bringen sie mit dem Mondlauf in Verbindung; ob diese Auffassung auch für den Ṛgveda zutrifft, in dem das feste System der vier zusammengehörigen Namen noch nicht vorliegt, sondern nur einzelne in verschiedenen Zusammenstellungen begegnen, bleibt ungewiß³). — Endlich erwähnen wir von Göttinnen hier noch die Gemahlinnen der großen Götter wie Indrāṇī, Agnāyī, Varuṇānī u. a.: Göttinnen, denen selbständige Wesenheit nicht zukommt und die eben nur, da zu Göttern wie Indra und Agni doch göttlich-königliche Hausfrauen gehören, diese Stelle auszufüllen haben. Wir hören von ihnen wenig mehr als die Namen, und auch die sind im Grunde keine Eigennamen, sondern bedeuten eben nur „Frau Indra“ usw.⁴). —