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Die Religion des Veda c7.s7.30

Die Religion des Veda c7.s7.30

Language
German

c7.s7.30

Die Zeit der bösen Geister ist wie die der Seelen besonders Abend und Nacht. Agni dem Rakṣastöter bereitet nachts einen Opferkuchen, wer von Rakṣas verfolgt wird, „denn bei Nacht gehen die Rakṣas um“; „die Nacht gehört den Rakṣas, so wird gelehrt.“ An die Nacht richtet man den Spruch: „Du an bunten Schätzen reiche, laß mich wohlbehalten durch dich hindurchkommen:“ dann „finden einen die Unholde und Rakṣas der Nacht nicht“. Nachts verdarben (?) die Raksas den Göttern das Blut. Nachts suchen die Rakṣas den zu töten, der die Opferweihe (*dīkṣā*) vollzogen hat, aber Agni der Rakṣastöter wacht über ihm. Im Osten haben die Rakṣas keine Macht, denn die aufgehende Sonne schlägt die Rakṣas im Osten zurück“⁴). Besonders aber gehört der Neumond den bösen Geistern, die auch hierin mit den Seelen der Verstorbenen übereinstimmen. Ein Zauberlied des Atharvaveda richtet sich gegen „die Fresser (?), die in der Neumondsnacht sich in Haufen aufgemacht haben“, ein anderes gegen die Fleischfresser, „die um Neumond auf die Jagd gehen“¹).