Die Religion des Veda c8.s5.2
Die Religion des Veda c8.s5.2
- Language
- German
c8.s5.2
¹ Dabei ist natürlich von dem seltenen Fall abzusehen, daß die Darbringung einer nicht anthropomorphisch gedachten Wesenheit gilt: Indras Rosse bekommen Pferdefutter. — Dem hier hingestellten Prinzip widerspricht es nicht, wenn auf der anderen Seite sich der Gedanke findet, daß zwischen dem, was dem Gott gegeben wird, und dem Menschlichen auch ein gewisser Unterschied obwalten muß. „Den (Opferkuchen) mache man nicht gar zu breit. Menschlich würde er ihn machen, machte er ihn breit. Fehlerhaft wahrlich ist beim Opfer, was menschlich ist.“ Śatapatha Br. I, 2, 2, 9 (Oltramare, *Le rôle du Yajamāna* 22).
Linked texts (1)
- Śatapathabrāhmaṇa — Yājñavalkya & Śāṇḍilya (Vedic teacher), Sanskrit