Die Religion des Veda c8.s5.34
Die Religion des Veda c8.s5.34
- Language
- German
c8.s5.34
Wenn den Maruts eine gescheckte (*pṛśni*) Kuh geopfert wird ¹), stimmt zwar das Geschlecht nicht, aber die Beziehung auf die gescheckte (*pṛśni*) Kuh, die Mutter der Maruts, ist unverkennbar. Der *basta* (Ziegenbock) des Tvaṣṭar ²) wird mit dem *basta*, den der Ṛgveda (I, 161, 13) in der Nachbarschaft des Tvaṣṭarmythus auftreten läßt, zusammenhängen. — Übrigens können wie die Wahl der Tiergattung so auch die näheren Bestimmungen des Tiers auf Einflüssen des Zauberwesens beruhen; so bei der Darbringung eines schwarzen Opfertiers zur Erlangung von Regen: „es ist schwarz, denn dies ist das Wesen des Regens; mit dem was sein Wesen ist, gewinnt er sich den Regen“ ³). Ein blutrotes Tier wird von rotgekleideten und rotbeturbanten Priestern dargebracht, wenn es sich um Vernichtung eines Feindes handelt ⁴). So etwas ist nicht späte priesterliche Tüftelei, sondern es trägt uralten Stempel.
Linked texts (1)
- Ṛgvedasaṃhitā — Sanskrit