Die Religion des Veda c8.s8.95
Die Religion des Veda c8.s8.95
- Language
- German
c8.s8.95
Die so gestaltete Observanz wird natürlich, wie die des Nichtbadens durch ein Bad, so durch Scheren abgeschlossen. Für den König, der die königliche Weihe gefeiert hat, vollzieht man ein Jahr später „das den Abschluß der Observanz bildende Somaopfer mit Namen Haarscherung“³). Wir fanden, wenn auch nicht für die Schulzeit selbst, so doch für eine analoge Observanz neben dem Verbot des Badens das des Scherens: bei der die Schulzeit abschließenden Zeremonie (*samāvartana*) erscheint zusammen mit dem rituellen Bad auch das Scheren von Haar und Bart sowie der Körperhaare und das Beschneiden der Nägel⁴). Der Somaopferer, der vor der Eingangsweihe gebadet hat und sich hat scheren lassen, legt zum Schluß den Charakter der Geweihtheit durch ein neues Bad ab und läßt sich Haar und Bart scheren⁵).