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Die Religion des Veda c8.s9.18

Die Religion des Veda c8.s9.18

Language
German

c8.s9.18

Diese Prosagebete, der Kraft und Würde nicht entbehrend, haben doch wenig von der Wärme und Innigkeit, von der weihevollen Erhabenheit etwa jener Gebete, in denen der alttestamentliche Beter um sein eigenes und seines Volkes Heil flehte. In nüchtern sachlichem Ton zählt der Priester die Güter auf, die man sich vom dargebrachten Opfer für den Opfernden, eventuell auch für das Volk oder richtiger für die höheren Stände versprechen darf — alles ganz innerhalb der Sphäre positiver Glücksgüter: langes Leben, Reichtum, angesehene Stellung, günstige Witterung, schließlich etwa noch Himmelswohnung; von seelischen, sittlichen Gütern ist nicht die Rede¹).