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Astronomie, Astrologie und Mathematik c2.2

Astronomie, Astrologie und Mathematik c2.2

Language
German

c2.2

Mittlerweile war die Kenntniss des Systems durch verschiedene in Indien arbeitende englische Gelehrte ungemein vertieft und erweitert worden. Es sind hier zu nennen S. DAVIS, dessen i. J. 1789 veröffentlichte Abhandlung »On the astronomical computations of the Hindoos« eine vortreffliche Darstellung der Lehren des Sūrya-Siddhānta gab, und vor allem H. COLEBROOKE, der erste Forscher auf diesem Gebiet, der mit competenter Kenntniss der Astronomie und Mathematik gründliche Sanskritgelehrsamkeit vereinigte. Seine verschiedenen Abhandlungen über indische Astronomie, die auf umfassendem Quellenstudium beruhen und sich durch grosse Besonnenheit des Urteils auszeichnen, sind noch heute von hohem Wert; und sein Werk über die Arithmetik und Algebra der Hindūs hat diesen Zweig des Wissens im Wesentlichen abschliessend dargestellt. Zu nennen ist ferner das 1825 erschienene Werk J. WARRENS — Kālasamkalita betitelt — welches eine Fülle von Belehrung über kalendarische und chronologische, und überhaupt astronomische, Berechnungen enthält, besonders nach den südindischen Methoden. Eine 1827 in Madras veröffentlichte Abhandlung von C. M. WHISH ist die erste Arbeit, die sich ausführlicher auf den vermutlichen Einfluss der griechischen Astronomie und Astrologie auf Indien einlässt.

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