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Astronomie, Astrologie und Mathematik c3.s5.50

Astronomie, Astrologie und Mathematik c3.s5.50

Language
German

c3.s5.50

Im Jahr Śaka 1400 verfasste Makaranda in Benares ein zur leichten Berechnung des Pañcāṅga bestimmtes, aus Tafeln bestehendes Werk, das unter seinem Namen geht. Dasselbe schliesst sich durchaus an den S. S. an. Es erfreut sich noch heute einer grossen Beliebtheit und wird im nördlichen Indien allgemein von Astronomen und Astrologen benutzt, zusammen mit seinen Commentaren, einem von Divākara Daivajña verfassten Vivaraṇa und dem Udāharaṇa des Viśvanātha. Text und Commentare sind in verschiedentlichen lithographirten Ausgaben erschienen. Diejenigen Tafeln Makarandas, die zur Berechnung der wahren Örter von Sonne, Mond und Planeten dienen, sind (ohne Angabe der Quelle) von Bentley veröffentlicht im Appendix seines »Historical View of the Hindu Astronomy« (p. 173 ff.). Die Tafeln zur Berechnung der wahren Örter und Bewegungen von Sonne und Mond wurden auch von S. Davis gegeben in seinem Aufsatz »On the astronomical Computations of the Hindus« (As. Res. Vol. II). Die solare Tafel findet sich ebenfalls (entlehnt von Davis) bei Warren, Kālasamkalita, Astronomical Tables p. 29. — Im Jahre Śaka 1425 verfasste Jñānarāja, der Sohn Nāganāthas, einen auf der Lehre des S. S. basirenden Siddhānta, welcher aus einem Golādhyāya und einem Gaṇitādhyāya besteht, mit den gewöhnlichen Unterabteilungen. Der Autor polemisirt gelegentlich gegen Bhāskara und sucht Anschauungen der Purāṇas zu rehabilitiren. Das Werk wurde commentirt von Cintāmaṇi, dem Sohne des Verfassers.

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