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Indische Palaographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c10.5

Indische Paläographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c10.5

Language
German

c10.5

Mit den Maṅgala-Symbolen hängen manche der Sculpturen eng zusammen, die sich besonders auf Steininschriften sehr häufig finden. Als solche sind z. B. mehrere der bildlichen Darstellungen aufzufassen, die sich über BHAGVĀNLĀL’s Nepal-Inschriften⁴¹ finden, wie die Śaṅkha-Muscheln (Nr. 3), die Lotusse (Nr. 5 und 15), der Nandi (Nr. 7 und 12), der Fisch (Nr. 9), das Sonnenrad und die Sterne (Nr. 10). Der Lotus von Nr. 15 mag allerdings eine Nebenbezeichnung auf die in der Inschrift erwähnte Schenkung eines silbernen Lotus haben, und das Sonnenrad nebst den Sternen von Nr. 10 mag auch den Wunsch andeuten, dass die Schenkung ewig dauern möge. Ähnliche Illustrationen des Inhaltes der Inschrift und sinnbildliche Darstellungen der ausgesprochenen Wünsche⁴² u. s. w. sind gleichfalls nicht selten. Auf Kupferplatten finden sich entsprechende Gravierungen seltener; öfter dagegen werden die Wappen der Könige unter oder neben dem Texte statt auf besonderen Siegeln (s. u.) gegeben und dasselbe geschieht mitunter auf Steininschriften.⁴³ Unter den MSS. sind besonders die der nepalesischen Buddhisten und die der Jaina von Gujarat oft reich illustriert.⁴⁴