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Indische Palaographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c32.s9.4

Indische Paläographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c32.s9.4

Language
German

c32.s9.4

Auch inhaltlich fehlt es nicht an Beziehungen zwischen vedischer und späterer Medicin, so in der Bezeichnung der Krankheiten⁹ mit der allerdings wichtigen Ausnahme des Fiebers (*jvara* = ved. *takman*), in dem Namen der Heilkräuter, die auch im Veda neben den Beschwörungen schon eine grosse Rolle spielen¹⁰, in den physiologischen Anschauungen, die namentlich in den Upaniṣads¹¹ schon sehr den späteren ähneln. Weitere Übergangsstufen bilden ausser der buddhistischen Medicin, wie z. B. dem ganz an den AV. erinnernden Schlangenzauber der Bowerhs., die Gṛhya- und Dharmasūtras, die namentlich in den *saṃskāra*, der Hygiene, Embryologie, Anatomie und Wiedergeburtslehre oft wörtliche Übereinstimmung mit den medicinischen Werken zeigen, die beiden Epen und einige Purāṇas.

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