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Indische Palaographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c33.s6.11.2

Indische Paläographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c33.s6.11.2

Language
German

c33.s6.11.2

Die beste, an allen Körperteilen anwendbare Zange ist die reiherköpfige. 2. *saṃdaṃśa* »Zangen«, von zwei Arten, mit oder ohne Arme, 16 Fingerbreiten lang, zum Herausziehen von *śalya* aus der Haut, dem Fleisch, den Adern oder Sehnen. S. A. erwähnen noch zwei *saṃdaṃśa*: eine kleinere Art, 6 Fingerbreiten lang, zum Herausziehen von Haaren in der Nase oder an den Augenlidern, wildem Fleisch an Wunden u. dgl., und die am Griff mit einem Ring versehene Zange *mucuṇḍi*, die zum Herausziehen des Restes von abgeschnittenem Pterygium oder zur Beseitigung von wildem Fleisch bei tiefen Geschwüren dient. 3. *tāla* »Haken«, 12 Fingerbreiten lang, dem Mund eines grossen Fisches gleichend. Es gibt zwei Arten, nämlich ein einfacher und ein Doppelhaken: sie dienen zum Herausziehen von Fremdkörpern aus den Ohren, der Nase oder einer Fistel. 4. *nāḍīyantra* »Röhren«, 20 Arten, mit einer Mündung am einen Ende oder an beiden Enden, von verschiedener Länge und Stärke, je nach dem Organ, in das man sie einführt, zum Herausziehen von Fremdkörpern aus den Canälen, z. B. aus dem Ohr, zur Diagnose, z. B. von Halskrankheiten, zum Aussaugen, z. B. von Gift, und zur Erleichterung von Operationen, z. B. zum Auswaschen von Wunden oder zur Einführung von Arzneistoffen dienend.