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Indische Palaographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c33.s6.11.3

Indische Paläographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c33.s6.11.3

Language
German

c33.s6.11.3

Diese Röhren finden Anwendung bei Mastdarmfistel, Hämorrhoiden, Tumoren, Geschwüren, Klystieren, Injectionen in die Harnröhre, Hydrocele, Wassersucht, Inhalationen, Stricturen der Harnröhre und des Mastdarms, auch gehören dazu die Flaschenkürbisse und Hörner zum Schröpfen. S. A. beschreiben einige dieser *nāḍīyantra* näher, so eine 10 Fingerbreiten lange und 5 Fingerbreiten starke Röhre zur Untersuchung eines im Hals steckenden *śalya*, eine kurze, aber dicke Röhre zum Untersuchen und Ätzen oder Operiren von Hämorrhoiden, eine 16 Fingerbreiten lange Röhre zur Untersuchung der weiblichen Genitalien u. a. 5. *śalākāyantra* »ahlenartige Instrumente«, 28 an der Zahl, nämlich 7 mit regenwurmartigen Enden zum Sondiren, 2 mit Enden wie ein Pfeilschaft zum Bewegen, 2 mit Enden wie eine Schlangenhaube zum Verschieben, 2 mit hakenförmigen Spitzen zum Herausziehen, 2 mit etwas gebogenen Enden von der Form einer halben Linse zum Herausziehen von *śalya* aus den äusseren Organen, 6 mit turbanartigen, mit Baumwolle umwickelten Spitzen zum Abwischen (von Eiter, Blut, Ätzmitteln u. dgl.), 3 mit löffelartigen Spitzen zur Einführung von Ätzmitteln, 3 mit Spitzen wie Jambufrüchte zum Ätzen und Brennen, 1 mit einer Spitze wie ein halber Fruchtkern zum Herausziehen oder Ausbrennen einer Geschwulst in der Nase, 3 weitere *śalākāyantra* zum Brennen und je 1 zur Einführung von Augensalben und zur Reinigung der Harnröhre. S. A.