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Indische Palaographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c33.s6.3

Indische Paläographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c33.s6.3

Language
German

c33.s6.3

Die grosse Chirurgie (*śalya*) handelt von der Herausziehung von Fremdkörpern aus dem Körper (§ 81), ferner von den stumpfen und scharfen Instrumenten, von Ätzen und Brennen und von *vraṇa* (Wunden im weitesten Sinn, s. § 78). Die kleine Chirurgie (*śālākya*) umfasst alle Erkrankungen des Kopfes, namentlich die Augenleiden (§ 82). Jede dieser beiden Wissenschaften bildet einen der acht Hauptteile der Medicin (*āyurveda*), und Su. stellt sie an die Spitze derselben, namentlich hebt er die besondere Wichtigkeit des *śalya* hervor (Su. 1, 1, 3 ff.). Die wichtigeren Operationen, wie die Laparotomie, die Steinoperation, die Staroperation u. a. sollen später bei den betreffenden Krankheiten beschrieben werden, daher mögen hier nur einige allgemeinere Vorschriften Platz finden.

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