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Indische Palaographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c33.s8.1.3

Indische Paläographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c33.s8.1.3

Language
German

c33.s8.1.3

a.), die Salze, die zubereiteten Speisen (Reisbrühe, gekochter Reis, gerösteter Reis, Schleim, Kuchen, saure Speisen u. a.), ferner die Flüssigkeiten, wie Wasser, Milch, Öl, Melasse, Buttermilch, zerlassene Butter, Honig, Urin (in Arzneien), der schon erwähnte Branntwein u. a. Das beste Wasser ist Regenwasser, das man im Herbst sammeln und das ganze Jahr hindurch geniessen soll; gesundheitsschädlich ist dagegen durch Blätter oder Schlamm verunreinigtes, übelriechendes oder -schmeckendes Wasser. Das Zuckerrohr wird auch roh genossen, namentlich aber werden dem ausgepressten Saft, gekocht oder ungekocht, dem Sirup und dem Zucker medicinische Wirkungen zugeschrieben. Von den Ölen wird namentlich Sesamöl als Nahrungsmittel wie zu Arzneien (äusserlich und innerlich) viel gebraucht. Über Salz, Milch und Urin s. § 22. Eingehend wird auch der Trunk nach der Mahlzeit (*anupāna*) erörtert. So wirkt nach C. bei Erschöpfung durch Fasten, Gehen, Sprechen u. s. w. Milch als *anupāna* wie Ambrosia; magere Leute sollen Branntwein nach der Mahlzeit geniessen, um dick, dicke Honigwasser, um mager zu werden. Ferner werden die *viruddha* d. h. nicht zu einander passenden und daher bei Combination schädlich wirkenden Speisen und Getränke aufgezählt, so besonders Fische mit Milch. Als gewöhnliche Kost empfiehlt C. 1, 5, 6 Reis (*ṣaṣṭika* und *śāli*), die Bohnenart *mudga* (Phaseolus Mungo), Steinsalz, Myrobalanen, Gerste, Regenwasser, Butter, Wildpret und Honig (C. 1, 27; Su. 1, 20; 1, 45 f.; S.