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Indische Palaographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c36.s10.3

Indische Paläographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c36.s10.3

Language
German

c36.s10.3

Die Fettsucht (*medas*, *medodoṣa*, *medovṛddhi*) entsteht durch Mangel an Bewegung, Schlafen bei Tag und schleimige Nahrung, und bewirkt Anhäufung des Fetts, besonders am Unterleib, Unfähigkeit zu jeder Arbeit, Kurzatmigkeit und Stocken des Atems, Durst, Geistesverwirrung, Schläfrigkeit, Mattigkeit, Esslust, übelriechenden Schweiss, geringe Neigung zum Beischlaf, mit der Zeit auch gefährliche Krankheiten wie Rotlauf, Mastdarmfistel, Fieber, Durchfall, Harnruhr, Hämorrhoiden, Elephantiasis, Gelbsucht, die den Tod herbeiführen. Die Behandlung besteht hauptsächlich in Regelung der Diät und Lebensweise, so wird Wachen, Bewegung, Beischlaf, Marschieren, Ermüdung u. dgl. empfohlen (M. 234 f.; Vṛ. 36; Bh. 2, 3, 69 ff.; V. 528—35; vgl. Su. 1, 15; C. 1, 21).

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