Indische Palaographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c36.s7.11
Indische Paläographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c36.s7.11
- Language
- German
c36.s7.11
Schlucken (*hikkā*) hat die nämlichen Ursachen und fast auch die gleichen Anfangserscheinungen wie *śvāsa*. Auch zerfällt er ebenso in fünf Arten, worunter sich auch eine »leichte« und eine »starke« Art befindet. Die letztere Art sowie *gambhīrā*, der tiefe Schlucken, der aus dem Nabel kommt, sind unheilbar, ebenso wenn der ganze Körper beim Schlucken erschüttert wird, der Blick starr nach oben gerichtet ist, der Kranke hinfällig ist und nichts geniessen will, sehr stark niest, abgemagert, durch Krankheiten erschöpft ist u. dgl. Als Mittel gegen *hikkā* werden Einreibungen mit Öl, Schwitzmittel, Ziegenmilch, festes Umschnüren oberhalb des Nabels, flüssige Arzneien u. s. w. genannt (C. 6, 17; Su. 6, 50 f.; S. 3, 4; 4, 6; A. 3, 4; 4, 4; M. 124—132; Vṛ. 12).
Cites (6)
- Aṣṭāṅgahṛdayasaṃhitā — Vāgbhaṭa, Sanskrit
- Carakasaṃhitā — Agniveśa (Āyurveda) & Caraka, Sanskrit
- Suśrutasaṃhitā — Suśruta & Nāgārjuna (siddha/alchemist), Sanskrit
- Aṣṭāṅgasaṃgraha — Vāgbhaṭa, Sanskrit
- Mādhavanidāna (Rugviniścaya) — Mādhavakara, Sanskrit
- Siddhayoga (Vṛndasuni) — Vṛndasuni, Sanskrit