Indische Palaographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c37.s3.8
Indische Paläographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c37.s3.8
- Language
- German
c37.s3.8
Auch die Masern, die jetzt in Indien nicht selten epidemisch und mit grosser Sterblichkeit auftreten, sind der älteren Medicin noch nahezu unbekannt. Nur C. erwähnt die *romāntikā* ganz kurz in dem Capitel über *śotha* (6, 12, 55), wo er sie als kleine, am ganzen Körper verbreitete Flecken, mit Fieber, Hitze, Durst, Jucken, Appetitlosigkeit und Übelkeit verbunden, beschreibt; in seiner Aufzählung der Krankheiten (1, 19) fehlen sie. Nach M., der sie als eine Art Pocken behandelt, sind die *romāntī* rote Tüpfchen von gleicher Höhe wie Haarwurzeln; Begleiterscheinungen sind Husten und Appetitlosigkeit, vorher tritt Fieber auf. Auch in den Recepten erscheinen die Masern neben den Pocken (M. 318; Vr. 56; Bh. 2, 4, 55 ff.; V. 701 ff.).
Cites (5)
- Carakasaṃhitā — Agniveśa (Āyurveda) & Caraka, Sanskrit
- Mādhavanidāna (Rugviniścaya) — Mādhavakara, Sanskrit
- Bhāvaprakāśa — Bhāvamiśra 1550, Sanskrit
- Siddhayoga (Vṛndasuni) — Vṛndasuni, Sanskrit
- Vaidyakaśabdasindhu (Umeśacandragupta) — Umeśacandragupta, Sanskrit