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Indische Palaographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c4.s2.41

Indische Paläographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c4.s2.41

Language
German

c4.s2.41

Unter den Buchstaben aus den späteren Inschriften in *Z. B.* finden sich Nr. 9, 11, 12, 19 zuerst in den Inschriften (der Nāgārjunī-Höhlen) des Grosssohnes des Aśoka, Daśaratha, Nr. 2, 6—8, 10, 13—16, 21 zuerst in Khāravela's Inschrift von Hathigumphā und den ältesten Andhra-Inschriften von Nasik, Nr. 1, und Nānāghāt, sowie in der ältesten Mathurā-Inschr., die sämtlich der Periode von ca. 170—150 a. Chr. angehören, und Nr. 1, 3, 22 zuerst in den späteren Kuṣana-Inschriften von Mathurā und in den Andhra- und Ābhīra-Inschriften von Nasik des 1.—2. Jahrh. p. Chr. Sporadisch erscheint auch das sogenannte *Serif*, die kurze Begrenzungslinie oder Verdickung am oberen Ende der Verticalstriche, welche für die späteren Alphabete so charakteristisch und folgenreich wird⁷. Häufig finden sich die in den späteren Inschriften gebräuchlichen, aufwärts gebogenen *ā*- und *e*-Striche, das cursive runde *i*, sowie seltener der spätere gerade *o*-Strich, und einmal ein *o* mit der Schlinge⁸. Endlich steht der Anusvāra mitunter, wie später, über dem Buchstaben, nach dem er gesprochen wird⁹.

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