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Indische Palaographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c5.s4.6

Indische Paläographie von circa 350 a. Chr. – circa 1300 p. Chr. c5.s4.6

Language
German

c5.s4.6

B. Abgeleitete Zeichen. — 1) Die Aspiration. Die Aspiraten werden durch Anfügung einer Curve oder eines Hakens, die wahrscheinlich *ha* repräsentiren (Taylor), oder cursiv durch die eines Striches gebildet, wobei die Gestalt des Originalzeichens mitunter vereinfacht wird. a) Eine Curve oder Haken ist angesetzt, rechts an den Vertical von *ga* in *gha*, 3. C. IV, oben auf den Kopf von *da* in *dha*, 4. C. IV, a, links aufsteigend an das Ende der zweiten Barre des *ṭa*, 20. C. IV, c, in *ṭha*, 20. C. IV, d. b) Ein Haken, Curve oder Strich erscheint rechts vom Längsstrich von *ba* in *bha*, 2. C. IV, a—b, wobei der Kopf von *ba* in eine gerade Linie verwandelt und der Längsstrich nach links geschoben wird, um die Gleichheit mit *ka*, 10. C. III, zu vermeiden. c) Nur durch Striche sind gebildet — mit Ansatz links *jha*, 7. C. IV, und *pha*, 15. C. IV, — mit Ansatz rechts, *cha*, 16. C. IV, *ḍha*, 4. C. IV, c, und *tha*, 20. C. IV, a. In *cha* ist die links herabhängende Linie des *ca* zugleich horizontal gemacht und mit dem Aspirationszeichen zu einem Querstriche vereinigt. In *ḍha* ist der Kopf des *ḍa*, 4. C. IV, b, durch Abschleifung der beiden aufwärts gehenden Striche vereinfacht. *Tha* ist aus dem seitlich umgedrehten, älteren aramäischen *Tāw*, 20. C. I, a, gebildet, indem der Aspirationsstrich die Barre des *Tāw* nach rechts fortsetzt.