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Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c7.s1.t2.12

Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt c7.s1.t2.12

Language
German

c7.s1.t2.12

Rgv. I. 35. 6: „Drei Himmel des Savitṛ, zwei Schosse, eine Virāṣāṭ [Hölle?] in der Welt des Yama; wie auf einem Zapfen des Wagens ruht (auf ihm) das Unsterbliche . . .“ (tisró dyávaḥ savitúr dvá upásthān ékā yamásya bhúvane virāṣāṭ, áṇīm ná ráthyam amŕtādhi tasthur . . .). Rgv. I. 102. 8: „Das dreifach besteht als deiner Stärke Gegenstück, über die dreifache Erde, des Himmels dreifach Glanzfirmament, über diese ganze Welt hinaus bist du gewachsen . . .“ (triviṣṭidhátu pratimánam ójasas tisró bhūmīr nrpate tríṇi rocaná, átidám víśvam bhúvanam vavakṣitha . . .). Rgv. I. 164. 6 (Atharvav. IX. 9. 7): „Ohne Erkenntnis frag’ ich da wissenden Weisen, um zu erfahren als unkundig, wer diese sechs Räume festgestellt hat?“ (ácikitvāñ cikitúṣaś cid átra kavín prcchāmi vidmáne ná vidvān, ví yás tastámbha śál imá rájāmsy . . .). Rgv. III. 56. 2: „Sechs Lasten trägt der eine ohne zu gehen, dem am höchsten Ort geltenden Gesetze sind genaht die Kühe; drei sind die grossen Göttinnen, in nächster Nähe stehn sie, zwei sind im Verborgenen niedergelegt, eine sichtbar“ (ṣáḍ bhārān éko ácaran bibharty ṛtám várṣiṣṭham úpa gáva águḥ, tisró mahīr úparāṣ tasthur gúhā dvé níhite dárśy ékā). Rgv. VII. 87. 5: „Die drei Himmel sind in ihm geborgen und die drei Erden dabei sechsfach angeordnet . . .“ (tisró dyávo níhitā antár asmin tisró bhūmīr úparāḥ ṣáḍvidhānāḥ . . .). Rgv. VIII. 41. 9: „Er, des zwei helle Scharfschende ihren Sitz ob den drei Erden haben und erfüllt haben die drei oberen Räume, des Varuṇa Sitz ist fest, über sieben gebietet er . . .“ (yásya śvetá vicakṣaṇá tisró bhūmīr adhikṣitáḥ, trír úttarāṇi paprátur váruṇasya dhruvám sádaḥ sá saptánām irajyati . . .). Atharvav. IV. 20. 2 (XIX. 27. 3): „Die drei Himmel, die drei Erden und die sechs Himmelsgegenden jede für sich, alle Wesen möge ich durch dich schauen, o göttliche Pflanze“ (tisró dīvas tisráḥ pṛthivīḥ ṣáṭ cemáḥ pradíśaḥ pṛthak tvayāhám sárvā bhūtāni páśyāni devyoṣadhe). Atharvav. VIII. 9. 16. „Sechs Joche hat der Pflug nach den Gesängen; sechs nennen sie die Himmel und Erden, sechs die Breiten“ (ṣadyogám śíram ánu sámasāma ṣáḍ āhur dyāvāpṛthivīḥ ṣáḍ urvíḥ). Atharvav. XIII. 3. 6: „Auf dem die sechs Breiten und fünf Weltgegenden, vier Wasser und drei Silben der Verehrung ruhen . . . Dieser Gott . . .“ (yásmint ṣáḍ urvíḥ páñca díśo ádhi śritáś cátasra ápo yajñásya tráyo 'kṣáṛaḥ . . .). In dieser Stelle wird urvī offenbar als „ausgedehnte Fläche“ gefasst im Gegensatz zu pradíś, während es an anderen Stellen wie Atharvav. XII. 2. 48, XIII. 1. 4, XVIII. 2. 6 in der Bedeutung „Weltgegend“ gefasst werden muss. Siehe auch die eigentümliche Bedeutung von urvī Śatapathabr. I. 5. 1. 22. Hier werden unter den sechs Weiten (urvī) Feuer, Erde, Wasser, Wind, Tag und Nacht verstanden.

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